Mit 8:1 in Spaatz gewonnen

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Die A-Jugend des SV Empor Brandenburg kam nicht nur mit drei Punkten aus Spaatz zurück, sondern brachte mit dem 8:1 (2:1) Erfolg auch den höchsten Auswärtssieg der letzten Jahre mit.

Nach dem mageren 2:2 gegen den SV Hohennauen vor einer Woche, musste der SV Empor gegen seinen Namensvetter aus Spaatz antreten, die derzeit als Prügelknaben der Kreisklasse Süd gelten. Trotzdem gab es keinen Grund zum Übermut, denn die zwei Siege der letzten Saison fielen mit jeweils 3:2 äußerst knapp aus.

Bei gutem Fußballwetter fand das Heimteam in den Anfangsminuten besser in den Tritt. Nach drei Minuten hatte der SV Spaatz bereits zwei Eckbälle, die ihnen aber nichts einbrachten. Dafür machte Linksaußen Patrick Wackenhut ab der 6. min auf seiner Seite ordentlichen Dampf. Immer wieder schickte ihn Mittelfeldspieler Chris Guderjahn über links und suchte den Abschluss. Auch Mittelstürmer Dennis Buckow fand sich gut ins Spiel. Einen Freistoß aus halblinker Position von ihm, in der 14. min aus 20 m, konnte der Torwart aus dem Winkel fischen. Die anschließende Ecke brachte durch den aufgerückten Innenverteidiger Felix Peisler nochmals Gefahr, aber sein Kopfball verfehlte um 2 m das Gehäuse. In der 21 min. war es schließlich Buckow, der die Gäste mit einem platzierten 18 m Flachschuss in die rechte, untere Ecke 1:0 in Führung brachte. Die Freude der Emporianer war groß, aber die Angriffslust war dahin. Auch Mittelfeldspieler Christian Maaß stellte seine Arbeit auf Stand-by und so spielte der SV Empor die ersten 45 Minuten zu zehnt. Aufregung gab es in der 34. min., als ein Spaatzer Spieler Rechtsaußen Björn Fels dermaßen auf die Füße grätschte, dass sein Schuh über 15cm aufschlitze. Gelb war die Folge. Und eine Unkonzentriertheit auf den beiden Positionen der Außenverteidiger. So verursachte in der 36. min Linkverteidiger Danilo Pitschat in der Vorwärtsbewegung einen leichten Ballverlust, den die Heimmannschaft eiskalt, mit einem Torschuss aus nächster Nähe in den rechten Winkel zum 1:1 bestrafte. Torhüter Philipp Fricke hatte keine Chance. Einem individuellen Geistesblitz von Fels aus der 42. min war es zu verdanken, als er aus 23 m nach einer halben Drehung abzog und der Ball hinterm Torwart in den linken Dreiangel verschwand. Der SV Empor ging mit 2:1 in die Halbzeit.

Die zweiten 45 Minuten knüpften mit gutem Kombinationsfußball an die erste Halbzeit an. In der 50. min bediente Dennis Taborsky über links Patrick, der kurzerhand zum 3:1 einschob. Nach weiteren Chancen für den SV Empor, kam erst Tim Banasiak für den verletzten Fels und danach die Mini-Gala von Christian Maaß. Durch eine Vorlage von Buckow sorgte er im Nachschuss für das 4:1 und in einer weiteren Kombination mit dem gut aufgelegten Mittelstürmer für das 5:1 (72. und 75. min). In der 81. war es ein Konter, den der wieder erstarkte Mittelfeldspieler in den Lauf von Sebastian König brachte und dieser keine Mühe hatte zum 6:1 zu treffen. Danach spielte Spaatz kaum noch, aber Buckow konnte zwei Riesengeschenke nicht verwerten und verdiente sich sein bestes Spiel in der laufenden Saison mit weiteren Vorlagen für Maaß. Dieser traf noch in der in der 85. min und 87. min zum 7:1 und 8:1 und verhalf dem SV Empor Brandenburg mit seinen vier Toren zum höchsten Auswärtssieg.

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SV Empor:
Philipp Fricke (2) – Stephan Mäding (3), Dennis Taborsky (2), Felix Peisler (3), Danilo Pitschat (3) – Sebastian König (2), Chris Guderjahn (2), Christian Maaß (3) – Patrick Wackenhut (2), Dennis Buckow (2), Björn Fels (3) (ab 65. Tim Banasiak (3))

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