Luftgitarre als Heavy Sport

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Vor zwei Jahren war es eine Stammtischidee, heute ist es eine der lustvollsten Partys in der Stadt: Das Luftgitarrenfestival im Haus der Offiziere. Die Initiatoren Lars Hannemann und Christopha Jähnke organisieren auch dieses Jahr das nichtkommerzielle Event. Von [ice]

„In erster Linie ist es ein Fest für Rocker und für Menschen die Spaß am Rock ´n Roll haben“, sagt Jähnke zum Zielpublikum, „Rock wird hier nicht verulkt.“ Zehn Bands können sich ab sofort für das Festival bewerben. Dieses Jahr kommen einige Regeln zum Wettbewerb dazu: So müssen die Bands aus mindestens drei Personen bestehen, Pyrotechnik ist nicht erlaubt und nüchtern muss keiner die Bühne betreten. „Das erste Mal war es totaler Chaos, das zweite Mal gepflegter Chaos“, erwähnt Hannemann zu den Gründen, überhaupt Regeln aufzustellen, und Jähnke fügt hinzu „dieses Jahr wird es luxuriöser Chaos.“

Das erste Mal hatte es beide Veranstalter vom Hocker gehauen. „Wir haben unsere engsten Kumpels überredet, mitzumachen und hatten Angst, dass keiner kommt“, sagen sie im Duett, „was dann kam war nur geil.“

Der Ehrgeiz, sich durchzusetzen, ist Vorraussetzung für gutes Abschneiden und Textsicherheit ist eines der Punkte, auf das die Jury achtet. Letztes Jahr waren die Teilnehmer zwischen 18 und 58 Jahre alt. „Ich bin selber ein alter erfahrener Luftgitarrist“, erzählt Jähnke, „und bereite mich auch dieses Jahr mit meinen fünf Bandmitglieder akribisch darauf vor.“ Sie trainieren mittlerweile mit Videoanalyse.

Von den zehn Bands kommen sechs weiter, von denen wiederum zwei auch vom Publikum ins Finale gewählt werden. Damit diese sportliche Leistung klappt, stehen den Bandmitgliedern im Backstage zwei 50 Liter-Fässer Bier zur Verfügung. Und Wasser. Zu gewinnen gibt es einen Wanderpokal und ein eigenes Welttournee-Bandposter.
Teilnehmer können sich sofort unter www.luftgitarrenfestival.de direkt anmelden oder unter
0172/ 644 43 97 weitere Fragen stellen.

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