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	<title>Kommentare zu: Brandenburger gegen Neonazis [I]</title>
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	<pubDate>Fri, 18 May 2012 06:06:57 +0000</pubDate>
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		<title>Von: GO</title>
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		<dc:creator>GO</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 15:54:14 +0000</pubDate>
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		<description>Wie soll man Menschen nennen, für die Demokratie nur ein „Scheiß System“ ist, die sich nicht um „Neger und Molukken“ kümmern wollen, sondern um das, was sie und ihre geistigen Väter unter „Deutscher Nation“ verstanden und verstehen, die „Nationaler Sozialismus jetzt, jetzt, jetzt!“ skandieren? Wie soll man sie anders nennen als Nazis, meinetwegen auch Neonazis? Am Sonnabend hatten sie ihren bereits dritten Auftritt in diesem Jahr. Doch die Demokraten haben in Brandenburg die Verhältnisse wieder gerade gerückt. Den rund 400 Havelstädter Demokraten stand ein Häuflein von 65 „nationalen Sozialisten“ gegenüber, die „echte Meinungsfreiheit“ für sich gröhlend reklamierten und sich vorwiegend aus „Kameradinnen und Kameraden“ der Havelländischen und Potsdamer Naziszene rekrutierten. Die Brandenburger haben ein Zeichen gegen Nazis gesetzt. Der Initiative der SPD-Jungsozialisten zur Kundgebung für mehr Demokratie und Toleranz haben sich schnell die demokratischen Parteien und auch Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) angeschlossen. Tiemann hieß jeden Menschen aus jedem Land in Brandenburg willkommen. Kaum jemand hat mehr öffentliche Termine als die OB. Zahlreiche Gelegenheit für Tiemann also, auch dort offensiv gegen Nazis und für Toleranz aufzutreten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie soll man Menschen nennen, für die Demokratie nur ein „Scheiß System“ ist, die sich nicht um „Neger und Molukken“ kümmern wollen, sondern um das, was sie und ihre geistigen Väter unter „Deutscher Nation“ verstanden und verstehen, die „Nationaler Sozialismus jetzt, jetzt, jetzt!“ skandieren? Wie soll man sie anders nennen als Nazis, meinetwegen auch Neonazis? Am Sonnabend hatten sie ihren bereits dritten Auftritt in diesem Jahr. Doch die Demokraten haben in Brandenburg die Verhältnisse wieder gerade gerückt. Den rund 400 Havelstädter Demokraten stand ein Häuflein von 65 „nationalen Sozialisten“ gegenüber, die „echte Meinungsfreiheit“ für sich gröhlend reklamierten und sich vorwiegend aus „Kameradinnen und Kameraden“ der Havelländischen und Potsdamer Naziszene rekrutierten. Die Brandenburger haben ein Zeichen gegen Nazis gesetzt. Der Initiative der SPD-Jungsozialisten zur Kundgebung für mehr Demokratie und Toleranz haben sich schnell die demokratischen Parteien und auch Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) angeschlossen. Tiemann hieß jeden Menschen aus jedem Land in Brandenburg willkommen. Kaum jemand hat mehr öffentliche Termine als die OB. Zahlreiche Gelegenheit für Tiemann also, auch dort offensiv gegen Nazis und für Toleranz aufzutreten.</p>
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