Archiv der Kategorie 'Musik'

Karneval der Kulturen 2007

Mittwoch, den 30. Mai 2007
Weltschönheit 2007

Weltschönheit 2007

Zum zwölften Mal startete zu Pfingsten in Berlin der Karneval der Kulturen. 2007 nahmen mehr als 90 Formationen beim Showlaufen der Kulturen teil, knapp 500.000 Zuschauer standen entlang der über drei Kilometer langen Strecke vom Hermannplatz/ Neukölln bis zum U-Bahnhof Mehringdamm/ Kreuberg 61. Von edv

Höhepunkt des viertägigen Festes bildete der Umzug am Pfingstsonntag. Der immer professioneller werdende Auftritt der Gruppen zeigte jene Qualität, die für die Präsentation eigener Kultur grundsätzlich nötig sein sollte. Ein weiteres positives Zeichen ist auch, dass nicht nur die lateinamerikanischen Vertreter für Hochachtung sorgten, sondern das ausnahmslos alle Gruppen sich dem Wettbewerb hingaben: sie zeigten sich im Wissen, so gut wie möglich zu repräsentieren. Die Organisation des Karnevals der Kulturen visualisiert das positive Bild einer internationalen Gesellschaft. weiter…

Kommt ihr aus Amerika?

Dienstag, den 20. März 2007
Nikaya

Nikaya

Es gibt sie doch, die kleinen Zellen rebellischen Ursprungs. Sie sind unzufrieden und machen Musik, und sie wollen weg, weil sie was von der Welt mitbekommen möchten. Nikaya ist eine typische Independent-Band. Von [ice]

2005 ist das Geburtsjahr für Nikaya, psychodelische und gitarrenlastige Musik ist einer ihrer gemeinsamen Nenner. Zur Zeit haben die drei Musiker keinen Proberaum. Auf Sozial-, Jugend- oder Vereinsräume verzichten sie, weil sie sich keinen Zeiten unterordnen wollen. So Proben sie lieber getrennt. Dieser Rock ´n Roll duldet wenige Kompromisse. weiter…

“Die Besucher” bringen Punkrock

Montag, den 5. März 2007
DieVisitor

DieVisitor

Seit 2005 existiert die Punkband „DieVisitor“, die sich vor allem durch ihre Live-Auftritte einen Namen macht. Vier Mal waren sie letztes Jahr zu sehen, 2007 standen sie bereits doppelt so oft auf der Bühne. Von [ice]

Angefangen hat es mit drei Akkorden und ein bißchen Rock ´n Roll, aber sie wollten „nicht das Gleiche wie alle junge Bands machen, es soll melodisch ins Ohr gehen“, sagt Schlagzeuger Daniel „Blink“ Warm. Dabei gehen sie systematisch vor: Für den ersten musikalischen Entwurf treffen sich Sänger Karsten „Fu“ Bochert und Gitarrist Stephan „Steffi“ Bahro-Groth, hier werden erste Ideen beraten, ausprobiert, verworfen. Was übrig bleibt, kommt in den Proberaum und wird hundert Mal durchexerziert. „Was gefällt wird weiterentwickelt“, erzählt Fu, „wir haben die volle Demokratie“. „DieVisitor“ spielen vehemente Punkmusik. weiter…

Schweiß bis unter die Decke

Mittwoch, den 24. Januar 2007
Feiern, saufen, gröhlen

Feiern, saufen, gröhlen

Es fing chaotisch an und hörte noch chaotischer auf. Glaubt man aber daran, dass große Teile des Lebens dem Chaos unterworfen sind, so wie es die wissenschaftlich anerkannte Chaosforschung darstellt, dann war das Punkkonzert im „Haus der Offiziere“ das reinste Leben. Von [ice]

Bands und Zuschauer verschmolzen von Beginn an zu einem musikbetontem „Etwas“, das aus Bier und Schweiß von der Decke triefte. Über 150 Gäste zwängten sich ins kleine Baikonur im Untergeschoß des HdO, umfallen ging nicht. weiter…

Durch Sound und Bilder festgenagelt

Montag, den 15. Januar 2007
John Dekron 2007

John Dekron 2007

Es gibt Videokünstler und Videokünstler. Das ist nichts neues. Und es gibt John Dekron, seit zehn Jahren international unterwegs. Dekron zeichnen einige Besonderheiten aus: Er produziert nicht nur sein Filmaterial selbst, sondern auch die Steuerungselemente, durch die er Licht- und Audiosignale lenkt. Von [ice]

Durch diese selbstentwickelten Computerprogramme verfremdet, zersetzt, übersetzt und mixt der Künstler Bilder und projektiert sie in neue Zusammenhänge. „Die Softwareanwendungen müssen einfach sein“, sagt Dekron den Zuhörern, auch um ihnen die Angst vor der Technik zu nehmen, „aber vielschichtig und in Echtzeit ablaufen.“ weiter…

Ein Satyr, der sich noch duckt

Sonntag, den 31. Dezember 2006
Satyr im Backstage I

Satyr im Backstage I

Satyr existiert seit 2002, aber den Durchbruch zu regionalen Lorbeeren schafften sie bisher nicht. Sie dürften in Brandenburg an der Havel bald als die talentierteste Band ohne Durchbruch gelten. Jetzt versuchen sie erneut Kontinuität in den Konzerten zu erlangen und starten mit neuer Sängerin ins Jahr 2007. Von [ice]

Die Musiker von Satyr beweisen bei ihren wenigen Konzerten immer einen guten Umgang mit den Instrumenten. weiter…

Musik gratis…

Montag, den 11. Dezember 2006

… von den the bastard fairies gibt es hier

Loos löst „Silly“ von alten Fesseln

Dienstag, den 28. November 2006
Neue Frontfrau von Silly: Anna Loos

Neue Frontfrau von Silly: Anna Loos

Mit großer Spannung ist das Konzert von „Silly“ in Brandenburg an der Havel erwartet worden. Als Frontfrau der Kultband kam ein verlorenes Kind der Stadt zurück: Die Schauspielerin Anna Loos verlies die Havelstadt mit 18, nun stand die 36-jährige erstmals auf der Bühne des rappelvollen Brandenburger Theaters. Von edv

Die Musiker Rüdiger Barton (Klavier), Jäckie Reznicek (Bass) und Uwe Hassbecker (Gitarre/ Violine) von Silly haben sich schwer getan, eine stimmliche Nachfolgerin von Tamara Danz zu suchen. Die Sängerin gehörte zu den ganz großen Persönlichkeiten im Musikgeschäft. Sie verstarb 1996 an Krebs. weiter…

WestBam: „Techno“ ist Individualität

Dienstag, den 14. November 2006
Sie feiern da, wo es was zu feiern gibt: das Publikum im HdO

Sie feiern da, wo es was zu feiern gibt: das Publikum im HdO


Mit dem Label Electric Kingdom besuchte eine der renommiertesten DJ Cliquen das Haus der Offiziere. Im Schlepptau von WestBam kamen HardyHard, Lady Waks und TL Pimps nach Brandenburg an der Havel. Die Party passte nahtlos an die Veranstaltungsreihe „Full Access“ des HdO.
Von [ice]

WestBam ist eine Berliner Ikone der deutschen Technomusik und einer der Väter der Technobewegung. weiter…

Ein Liedermacher auf Zack

Sonntag, den 12. November 2006
Rainald Grebe

Rainald Grebe

Mit großer Neugier wurde Liedermacher Rainald Grebe in Brandenburg an der Havel empfangen. Allein sein „Brandenburg Lied“ macht seit einem Jahr die Runde durch alle Kulturinstanzen der Republik und breitet sich unkontrolliert im Internet aus. Unter jungen Menschen hat Grebe Kultstatus. Von [ice]

Das event-theater und die Fachhochschule Brandenburg hatten, als Organisatoren der Präsentation von „Rainald Grebe und die Kapelle der Versöhnung“, alle Hände voll zu tun. Seit Wochen war das Konzert im Audimax der FHB mit 600 Zuschauern restlos ausverkauft. weiter…