Archiv der Kategorie 'Kultur'

Kein Mensch kann sich die Welt Untertan machen

Samstag, den 17. Januar 2015
Martin Reiter, Hotel Bogota, Berlin, 2013.

Martin Reiter, Hotel Bogota, Berlin, 2013.

“In Beziehung zu den Vorkommnissen in Paris [Hebdo Charlie] und Dresden [Pegida] liegt das Problem anderswo, und das ist eher bei uns, denn kein Mensch kann sich die Welt Untertan machen. Es wäre an der Zeit dies mal zu durchdenken - und den Wettbewerb aufzugeben.” Einwürfe, gefunden in der digitalen Welt, von nurSchrec!

… aber A: War das nicht immer schon so mit den “Herr”schenden, B: ist die dauernde Politikerschelte nicht kontraproduktiv im Sinne von “man versäumt dabei selbst zu intervenieren”, und anstatt nur zu schimpfen die Politiker in die Pflicht zu nehmen? C: Ist die Energieverschwendung der dauernden Medien- und Politikerschelte nicht am wirklichen Leben und Wirtschaften vorbei? D: Sind nicht die Politiker und Journalisten genauso fehlbar und “machtlos” wie alle anderen? weiter…

30 Jahre Ex’n'Pop

Mittwoch, den 1. Oktober 2014

30 Jahre Ex'n'Pop

30 Jahre Ex'n'Pop

Kino, Literatur, Performance, Einlass 21:00Uhr, Beginn 22:00Uhr
Konzerte Einlass 21:00Uhr, Beginn ab 22:00, Hauptbands ab 23:00Uhr
Partys Einlass 22:00Uhr, Westbam Beginn 23:00Uhr, Motte Beginn 24:00Uhr

Mit 1.10.2014 Underground ‘80 - Berlin/NY”. Von Christoph Dreher, Co-Realisatorin Ellen El Malki, der Regisseur ist anwesend. Danach DJ Champ (80s/90s).

30 Jahre Ex'n'Pop

30 Jahre Ex’n'Pop

Don 2.10.2014 Archäologie Westberlin Wolfgang Müller (Die Tödliche Doris) mit Thomas P. (Mauerstadtmusik) & Susanna Tutapanna (Raritäten aus den 80ern).

Wolfgang Müller, Nabellose Doris 01

Wolfgang Müller, Nabellose Doris 01

Fre 3.10.2014 Nikaya (Alternative, Rock)/ Mystery Art Orchestra (Alternative, Neo-Psychedelia, Post-Wave), Doc Schoko (Krautblues) und DJ Bettibobikepunk (60´s, Beat, Garage, Psychodelic, Rock).

Nikaya 02.png

Mystery Art Orchestra.jpg

* WPG2 CANNOT LOCATE GALLERY2 ITEM ID 18862 *

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“F’Hain Soups” and “Gloomy Posture”

Freitag, den 5. September 2014

The brandnew songs of Nikaya!

F’Hain Soups

Diese Musik ist ein Freund von nicht begreifbaren Gegensätzen. Der Song hat eine gute Energie, positive Vibes, vielleicht eine gewisse Art von Coolness. Und das, obwohl er doch „nur“ ein kitschiger Love Song ist.

Nikaya, Photo © Sebastian Mayer, AEIOU, Berlin, 2014.

Nikaya, Photo © Sebastian Mayer, AEIOU, Berlin, 2014.

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Gloomy Posture

Diesem Song unterliegt die Vorstellung, nie die Neugierde zu verlieren, ein ungesättigtes Interesse am Leben und eine spürbare Leichtigkeit des Seins zu bewahren.

Nikaya, Photo © Sebastian Mayer, AEIOU, Berlin, 2014.

Nikaya, Photo © Sebastian Mayer, AEIOU, Berlin, 2014.

Sunday Walk IV

Montag, den 21. April 2014

Berlin - Tegel, 2014.

C4 Berlin walk 815.jpg

Photographer and Artist Sebastian Mayer, Berlin, 2014.

Staatsfeind Nr. 1

Sonntag, den 20. April 2014

Strandbad Wannsee. Das Wetter ist hervorragend. Die Waden ins Wasser gehalten, von A nach B gelaufen und Pommes Weiß gegessen. Die Frau am Tresen war unglaublich frech.

Chess Mobile Photo © C4

Chess Mobile Photo © C4

Kurz vor Peng ging es zurück, die 100 Treppen rauf, dann ist es geschehen. Da standen sie, die 32 herrlichen Figuren, schwarz und weiß, kein Weg führte daran vorbei. Auf den letzten 10 m, gab es den Schachcrashkurs für den Gegner. Turm geradeaus und zurück, Pferd wie nie Knarre, Läufer nur diagonal, Bauer immer nur ein Schritt nach vorne oder zwei am Anfang, das Ziel wurde erläutert, den König des anderen Schachmatt zu setzen. Beim Erwähnen, die Königin sei die wichtigste Figur, fing der Terror an: „Das ist doch klar“. Dann schlug sie mich.

Velvet Powder - NIKAYA

Freitag, den 4. April 2014

Nikaya´s last song from the album VACUUM.

A Weekend with Nikaya

Montag, den 17. Februar 2014

Photo by Kerstin Jasinszczak

Photo by Kerstin Jasinszczak

Friday 21st February 2014, 10PM:
Wild at Heart
Wiener Straße 20
10999 Berlin (Kreuzberg)

Saturday 22nd February 2014, 8PM:
Dios
Schillerstraße 44
10627 Berlin (Charlottenburg)

http://www.nikaya.org
http://www.soundcloud.com/nikaya

Die chronische Täuschung des gemeinen DDR Bürgers

Sonntag, den 18. August 2013

Zeichnung von "Auge" Lorenz

Pepe ist das Alter Ego des Autors Peter Auge Lorenz. Im wahren Leben leitet dieser die Comicbibliothek „Renate“ in der Tucholskystrasse in Berlin. In seinem neuen Comic “Das Land, das es nicht gibt” führt er uns anekdotisch durch einige Episoden seines Lebens. Dieses ist angesichts greifender DDR-Fänge stets etwas limitiert, was ihn jedoch nur umso mehr anspornt, sich eigene Freiräume und ein autonomes Denken zuzulegen. Eine Comicrezension von Anni Heuchel

„Die halten Bukowski für einen Kosmonauten und das `Kursbuch ́ wird von der Reichsbahn rausgegeben“, urteilt Protagonist „Pepe“ nach der Wende über seine Landsmänner aus dem Land, das es nicht mehr gibt - der Deutschen Demokratischen Republik. Sofort ist klar: Der Comic, dem wir uns hier widmen, erzählt keine gewohnte Superheldengeschichte. Er ist eine humoristische Abhandlung über Freundschaft, Kindheit und Militär; im Leben eines DDR- Bürgers.
Wir lernen Pepe als kleinen Jungen kennen, der mit einem Freund Kriegsepisoden des Großvaters nachspielt. Mit auf Backpulver und Wasser basierenden “Chemiewaffen” wird der fiktive russische Feind aus dem heimischen Keller gebombt. Das Laborieren mit derlei gefährlichem Sprenggut ist folgenreich: Schürfwunden zieren Kinderbeine, ein Opa mit Kriegstrauma wird verschreckt und Mutti meckert.
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Nikaya, White Trash 2013

Samstag, den 25. Mai 2013

Track 1, Face A: „Million And More“, LP VACUUM
http://vimeo.com/66840736

www.nikaya.org/band/ (Press Sheets, engl./deutsch)
www.soundcloud.com/nikaya/sets/lp-vacuum („LP Vacuum“, fade outs)
www.cc4.de/blog/v/musik (Images)

booking@nikaya.org (Booking)

LP VACUUM - Record Release

Freitag, den 17. Mai 2013
Release Vacuum HDO 4729 web.jpg

Die Jungs bestellen sich drei Tannenzäpfle, das weckt natürlich Zweifel, ob sie es ernst meinen mit Rock’n’Roll. Ein mildes Schwarzwald-Bier, bitte, ziemt sich das für eine Band, die gerne mal die Zügel anzieht? Deren Musik so seelenverwandt mit Kurt Cobain, dem großen Melancholiker, klingt? Und die aus ihrem ersten Proberaum, einem christlichen Jugendverein, geflogen ist, weil sich der eine oder andere aus dem ersten Stock einst übergeben musste? Von Lars Grote, Märkische Allgemeine, Mai 2013

Nikaya machen Musik, melodieverliebt und stellenweise meisterhaft, das Tannenzäpfle bleibt ihr einziger Kompromiss an diesem Abend, wie sich zeigen wird. Florian ist Wortführer, Sänger und – wenn man den Pressebildern glaubt – Dandy der Band, die sich vor acht Jahren in Brandenburg/Havel gegründet hat. Florian, wie seine Kollegen Johannes (Bass) und Julian (Schlagzeug), steckt in den frühen Zwanzigern, hat sich auf diesen Bildern als Dame aus der Halbwelt geschminkt. weiter…