Archiv der Kategorie 'Presse'

Interview mit Peter Auge Lorenz

Samstag, den 28. September 2013

Zum Erscheinen seiner Veröffentlichung „Das Land, das es nicht gibt“, ein Interview mit dem Berliner Comiczeichner und Comic-Bibliothekenbetreiber Peter Auge Lorenz. Fragen von Anni Heuchel

AH: Herr Lorenz, in Ihrem aktuellen Werk „Das Land, das es nicht gibt“ lernen wir Pepe kennen. Er ist ein „normaler“ DDR Bürger, der als Kind Kriegsepisoden des Großvaters nachspielt und in der Jugend missmutig bei „der Asche dient“. Würden Sie sagen, Pepe ist ein freier Mensch?

PAL: Pepe ist nicht freier oder unfreier als jeder andere Durchschnitsmensch. Die Spielräume die er hat nutzt er, bei der Frage der Wehrpflicht hatte er halt etwas weniger Spielräume als sie heute diesbezüglich bei uns üblich sind. Er ist in seiner Welt mitten drin und leistet sich die in dieser Welt möglichen und üblichen Gedanken.

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Politic of U.S.A.

Montag, den 10. Juni 2013

Snowden about daily politic life in the U.S.A. and „what it is important to you“.

Nikaya, White Trash 2013

Samstag, den 25. Mai 2013

Track 1, Face A: „Million And More“, LP VACUUM
http://vimeo.com/66840736

www.nikaya.org/band/ (Press Sheets, engl./deutsch)
www.soundcloud.com/nikaya/sets/lp-vacuum („LP Vacuum“, fade outs)
www.cc4.de/blog/v/musik (Images)

booking@nikaya.org (Booking)

LP VACUUM – Record Release

Freitag, den 17. Mai 2013
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Die Jungs bestellen sich drei Tannenzäpfle, das weckt natürlich Zweifel, ob sie es ernst meinen mit Rock’n’Roll. Ein mildes Schwarzwald-Bier, bitte, ziemt sich das für eine Band, die gerne mal die Zügel anzieht? Deren Musik so seelenverwandt mit Kurt Cobain, dem großen Melancholiker, klingt? Und die aus ihrem ersten Proberaum, einem christlichen Jugendverein, geflogen ist, weil sich der eine oder andere aus dem ersten Stock einst übergeben musste? Von Lars Grote, Märkische Allgemeine, Mai 2013

Nikaya machen Musik, melodieverliebt und stellenweise meisterhaft, das Tannenzäpfle bleibt ihr einziger Kompromiss an diesem Abend, wie sich zeigen wird. Florian ist Wortführer, Sänger und – wenn man den Pressebildern glaubt – Dandy der Band, die sich vor acht Jahren in Brandenburg/Havel gegründet hat. Florian, wie seine Kollegen Johannes (Bass) und Julian (Schlagzeug), steckt in den frühen Zwanzigern, hat sich auf diesen Bildern als Dame aus der Halbwelt geschminkt. weiter…

Everyone Needs A Peaceful Light

Mittwoch, den 25. Juli 2012
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If asked these days, how in times of clueless bustle and search all those searchers and all those helpless people could possibly find alternative sounds, the answer should be Nikaya. Von Hajo Mönnighof

With their debut album “Everyone Needs A Peaceful Light” they demonstrate brilliantly where Indie Rock is heading. The title song of the album “Everyone Needs A Peaceful Light” as well as “What Is Behind The Curtain” represent two hymn like Indie art pieces definitely indicating a very special hit potential. While brooding over the question “What Is Behind The Curtain”, you are already getting chased through “Schizophrenia”, and for those who are still complaining all that is not a solution, “Hands Up, Hold Up, Helicopter” will definitely answer all the questions, loudly and without arguing.

Translation by Nina Meerstein-Engel

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Der Filz, mein Feind

Montag, den 25. Juni 2012

Bei der 65. Berliner Tennis Stadtmeisterschaft der Senioren 60+ musste Peter Glückstein (Grunewald TC) gegen Nobert Walter (TC Nikolaussee, Rangliste 23) antreten. Der an Nummer 1 gesetzte Walter machte in 44 Minuten mit 6:1, 6:0 den erwarteten kurzen Prozess – auf dem Hauptplatz des BSV 92 Tennisclub Schmagendorf glückte Glückstein allerdings die bessere Show. Von Edv

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Heiliger Sonntag, Punkt 13:00Uhr, beide Kontrahenten stehen zum Aufwärmen auf dem Center-Court, drei bis vier lockere Bälle streichen über das Netz. Die Vorhand von Norbert Walter kommt gezielt und mit Schwung. Peter Glückstein zeigt seine Stärke in der Rückhand, die Vorderhand ist noch zögerlich. Sein Aluminium Schläger scheppert, seine Körperhaltung ist unkonventionell.

Bereits vor drei Tagen, auf dem szeneberühmten Donnerstags-Treffen in der Bar am Lützowplatz, machte sich Glückstein düstere Gedanken. weiter…

Der Schmutzige Donnerstag [Tag 3]

Sonntag, den 25. März 2012

Die Betreiber und die Künstler des Berliner Kunsthauses Tacheles sollten am Donnerstag 22.03.2012 ohne Gerichtsbeschluss aus dem Gebäude geräumt werden. Der Zwangsvollstrecker der HSH Nordbank bekam freie Hand. Eine Einstweilige Verfügung des Berliner Landgerichtes stoppte diese Aktion, hinter dem auch Anno-August Jagdfeld (Fundus-Fond, u.a. Hotel Adlon, Quartier 206, Heiligendamm etc.), RA Michael Schulz („Geldzahler“) und Harms Müller-Spreer (Bread + Butter) vermutet werden. Von Edv

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Die Übergabe des unrechtmässig in Besitz genommenen Gebäudes verzögerte sich erst um eine halbe Stunde, danach um eine weitere und wurde schliesslich nach 2 1/2 Stunden Verzögerung durchgesetzt. Die Nerven aller Beteiligten wurden strapaziert, die Polizei nahm zeitweise Stellung. Die Vertreter der HSH Nordbank pokerten, alle schalteten sich ein. Keiner, der ohne Telefonat – allen voran die Security – auskam.

Als sich der Haupteingang des Kunsthauses Tacheles für die Künstler und die Öffentlichkeit wieder öffnete, war die Erleichterung gross. Kaum 10 Minuten später waren die ersten Ateliers geöffnet, ein großer Ansturm von Besuchern drängte sich für mehrere Stunden auf allen Ebenen. Das Treppenhaus wurde zu einem internationalen Treffpunkt. Die Tacheles Biennale 2012 im Theatersaal öffnete, wie rund 20 Ateliers. Die Künstler im Kunsthaus Tacheles arbeiten erneut.

Der Schmutzige Donnerstag [Tag 2]

Sonntag, den 25. März 2012

Nachdem das Kunsthaus Tacheles am „Dirty Thursday“ von einem Rechtsanwalt und ungefähr 20 gewaltbereiten Securities eingenommen wurde, liefen von Seiten der Tacheles Verantwortlichen alle Vorbereitungen zum Erlangen einer Einstweiligen Verfügung. Sie kam spät, und konnte am selbigen Tag nicht eingelösst werden. Von Edv

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Am späten Nachmittag standen Schlüssel und Einstweilige Verfügung zur Verfügung, doch fokussierten sich die Aufgaben der Polizei auf die angemeldete Demonstration des Tacheles. Linda Cerna (Spokewoman) versuchte vergebens die Haupttür des Gebäudes zu öffnen. Nach einer Beratung zwischen Vertretern des Kunsthauses und Polizei wurde entschieden, die Rückgabe des Kunsthauses am morgigen Tag mit Hilfe eines Gerichtvollziehers zu vollstrecken.

Der Schmutzige Donnerstag [Tag 1]

Sonntag, den 25. März 2012
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Am Donnerstag, den 22. März 2012 wurde das Kunsthaus Tacheles von Prof. Dr. Holger Schwemer (Schwemer, Titz, Töter) und ungefähr 20 „Schwarzen Sheriffs“ über-fallen, einige Künstler aus ihren Ateliers hinausgezwungen und der Haupteingang für die Öffentlichkeit zugesperrt. Von Edv


Ungefähr 200 Künstler und Freunde des Hauses trafen sich innerhalb kurzer Zeit vor dem Gebäude. Eine Demonstration wurde angemeldet, Musik gespielt. Schwemer hatte keinen gerichtlichen Beschluss vorzuweisen, sein Verhalten stark provozierend. Er sprach von „getürkten Mietverträgen“ der Künstler. Die Stimmung zwischen Tacheles Sympathisanten, schwarzen Sheriffs, rechtlichen Bankenvertreter, Tacheles Verantwortlichen und Berliner Polizei schien des Öfteren zu kippen. Nur durch das disziplinierte Verhalten der Demonstranten und einer letztendlich zurückhaltenden Polizei konnte eine Eskalation der Gewalt verhindert werden.


Siehe Video (youtube/globalfreedom99) vom 22.03.2012, ab 1:00min.:

Eine Einstweilige Verfügung wurde beantragt, allerdings an diesem Tag nicht ausgestellt.

PM: Palästinensischer UN-Antrag

Donnerstag, den 22. September 2011

Palästinensischer UN-Antrag ist neue Chance für den Nahost-Friedensprozess. Beispiele für die israelische Politik der Nadelstiche aus der medico-Projektpraxis. Pressemitteilung von medico international (21.09.2011)

Die sozialmedizinische Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international und ihre Partner Ärzte für Menschenrechte – Israel und die israelische Reservistenorganisation Breaking the Silence bewerten den palästinensischen Antrag auf Aufnahme in die Vereinten Nationen als neue Chance für den stockenden Nahost-Friedensprozess. weiter…