Archiv der Kategorie 'Presse'

Kur(z) Bericht(e) 006

Sonntag, den 30. Januar 2011

Hier wird über einen Zwangsurlaub in Bad Salzuflen geschrieben, zwar ein nettes Städtchen, aber das keiner besuchen würde, wenn nicht die Krankenkasse manchen dazu zwingen würde. Von Patientin 007

Frühstück, Abmeldung für den Rest des Tages. Treffpunkt „Rotes Sofa“ Eingangshalle. Carola, Werner, Henrik und ich starten Richtung Stadt. Henrik, geschichtsbewandert, informationsbeladen, übernimmt die Rolle des Stadtführers und so erfahren wir etwas über Salze, Quellen, Kirchen, kunstvoll verzierte Häuser, historische Kneipen, Katzentürme und Hoffmann-Stärke. Zwischendurch einen Cappuccino zum Aufwärmen. Die Tapasbar ist zum Mittag unser Ziel. weiter…

Kur(z) Bericht(e) 005

Samstag, den 29. Januar 2011

Hier wird über einen Zwangsurlaub in Bad Salzuflen geschrieben, zwar ein nettes Städtchen, aber das keiner besuchen würde, wenn nicht die Krankenkasse manchen dazu zwingen würde. Von Patientin 007

Freitag, Wochenende bricht an, Heute lernen wir die Oberärztin kennen, ihr Ruf eilt ihr voraus. Erster Eindruck ist normal, streng, aber witzig während des Vortrages Motivation in der Rehabilitation … längere Ausführung über die Hausordnung, speziell zum Nikotin- und Alkoholgenuss. „Ich habe nichts gegen ein Tröpfchen, na ja, sagen wir es mal so, wenn sie pünktlich im Haus sind, der Nachtschwester nicht gerade auf den Hintern hauen und auch nicht in den Fahrstuhl kotzen, werden wir sie auch nicht gleich der Reha verweisen“. weiter…

Kur(e) Bericht(e) 004

Freitag, den 28. Januar 2011

Hier wird über einen Zwangsurlaub in Bad Salzuflen geschrieben, zwar ein nettes Städtchen, aber das keiner besuchen würde, wenn nicht die Krankenkasse manchen dazu zwingen würde. Von Patientin 007

Die Party hielt, was sie versprach. Wir drei betraten gegen 19.00 Uhr das bereits knackend volle Café, Plätze hatten wir im nu, im Kreise von 3 weiteren Damen und zwei Herren aus unserer Klinik, eine kurze Einführung erhielten wir, links von uns sitzt die Klinik. Die Herren und Damen an der Bar, auch Einheimische oder die „Grauen Geier“ genannt, begutachten die Neuangekommenden. weiter…

Kur(z) Bericht(e) 003

Donnerstag, den 27. Januar 2011

Hier wird über einen Zwangsurlaub in Bad Salzuflen geschrieben, zwar ein nettes Städtchen, aber das keiner besuchen würde, wenn nicht die Krankenkasse manchen dazu zwingen würde. Von Patientin 007

Frühes Aufstehen, das helle Licht im Essensaal macht mich auch nicht fitter, 180 Patienten unterhalten sich beim Essen … entstehende Geräuschkulisse erinnert an Flugzeugstart. Morgenbüffet und Abendbüffet ähneln sich, Abwechslung liegt in den angebotenen Beilagen, alle Dressings sind ziemlich sauer, nun, wir sind ja nicht in einer internistischen Klinik. 13.00 Uhr ist heute Schluss, werde mein Schlafdefizit ausgleichen. weiter…

Kur(z) Bericht(e) 002

Mittwoch, den 26. Januar 2011

Hier wird über einen Zwangsurlaub in Bad Salzuflen geschrieben, zwar ein nettes Städtchen, aber das keiner besuchen würde, wenn nicht die Krankenkasse manchen dazu zwingen würde. Von Patientin 007

12 Stunden geratzt, bin guten Mutes, auf in den Kampf, drei Wochen schaffe ich locker … ein Blick in meinen Briefkasten, yeap, mein Behandlungsplan für die nächsten drei Wochen liegt drin, na, da bin ich mal neugierig, von psychologischen Rückenschulen, über Wärmepackungen, Massagen, Krankengymnastiken, Strom, bis hin zu praktischen Anwendungen, alles drin, und Zeiten sind so gelegt, dass man alles schaffen kann. weiter…

Kur(z) Bericht(e) 001

Dienstag, den 25. Januar 2011

Hier wird über einen Zwangsurlaub in Bad Salzuflen geschrieben, zwar ein nettes Städtchen, aber das keiner besuchen würde, wenn nicht die Krankenkasse manchen dazu zwingen würde. Von Patientin 007

6.51 Uhr, der Schaffner pfeift, ein letzter Kuss, Wasser in den Augen, der Zug setzt sich in Bewegung, Berlin wird klein. Regen und ein trüber Himmel begleiten meinen Weg nach Bad Salzuflen, 3 Wochen Reha-Klinik … 10.35 Uhr, ich bin da, ein Großraumtaxi wartet auf die Neuankömmlinge, spuckt sie vor der Klinik wieder aus. Herzlicher Empfang, … “wie zeigen ihnen ihr Zimmer, um 12.00 Uhr gibt es Mittag, einen angenehmen Aufenthalt … , na ja … ein kleiner Zettel wird mir in die Hand gedrückt, um 13.30 Uhr bitte für eine Eingangsuntersuchung bereithalten. weiter…

Krieg - nun wir haben unseren Krieg

Dienstag, den 7. Dezember 2010

Die Yankees/USA agieren seit 500 Jahren sehr ähnlich, egal wer an der Macht ist. Weiss, schwarz, rot oder gelb: besetzen/kontrollieren - unterdrücken/killen - privatisieren/verkaufen. Von Edv

Nun haben wir unseren Krieg: Heise (Nachrichten)

Hungerstreik fürs Tacheles (1)

Donnerstag, den 29. Juli 2010
Presse: Linda Cerna

Presse: Linda Cerna

Die Künstler und Künstlerinnen des Kunsthauses Tacheles an der Oranienburger Straße beginnen heute mit dem ersten Schritt der Aktion: Hungerstreik für Tacheles. Von Linda Cerna

Da erhebliche Bewegung in die Verhandlungen um das Tacheles gekommen ist, unter anderem auch noch kein Brief zur Eröffnung der Insolvenz über den Tacheles e.V. eingegangen ist, müssen wir davon ausgehen das die HSH Nordbank ihren Druck auf den vorläufigen Insolvenzverwalter des Tacheles e.V., Herrn Joachim Voigt Salus, eingestellt hat. Dies würde dem ersten Punkt des am Montag veröffentlichten Tacheles-Forderungskatalogs entsprechen. weiter…

Open letter from Tacheles e.V. (No. 4)

Montag, den 12. Juli 2010
Tacheles e.V. - Demo MS

Tacheles e.V. - Demo MS

Dear Artist and friends of the Kunsthaus Tacheles! Written by Tacheles-Team

Unfortunately however, the essential problem, that we must leave the building, has not been eliminated yet. In fact, it is quite the opposite, the bank HSH Nordbank* may well reach into its trick box and try now to use the insolvency of the Tacheles registered organization, to evacuate the house. In addition the bank seems to have also no interest in keeping the surfaces behind the Tacheles, thus not only large damage may occure to all, but also the appearance of the house may be changed, as Ballermann,wants to develop instead of an art house, other projects, and will necessarily harm the appearance of Tacheles.

Please write and send further solidarity emails and get ready for the next Monday demo, which will take place on 26st July 2010! Many thanks! weiter…

Up-Date Tacheles e.V. - 20100625

Freitag, den 25. Juni 2010
Kunsthaus Tacheles

Kunsthaus Tacheles

Das Berliner Kunsthaus Tacheles steht seit einigen Monaten vor einer Räumung. Jetzt soll ein Stück der Freifläche hinter dem Gebäude aufgelöst werden, das von Schweißern und ein paar Künstlern besetzt ist. Das Ende vom Tacheles e.V. bedeutet dies nicht, aber auf diesem Teilgrundstück das Ende vom Dealen mit Alkohol und Touristen-Devotionalien. Das Kunsthaus Tacheles derweilen verfolgt weiterhin seine gemeinnützigen Ziele - als nächstes ist eine Kunst-Demonstration geplant. Von Edv

Demonstrationen können heutzutage auch Performance-Demonstration oder Künstlerdemonstration oder Kunstdemonstration genannt werden. Das Kunsthaus Tacheles plant eine solch genannte vom Spree-Dreieck, über das Hotel Adlon bis zur Filiale der HSH Nordbank. weiter…