TTIP ist ein Handelskrieg

26. Februar 2016

Falls TTIP nicht zustande kommen sollte, dann wird kein Mensch ärmer, die wirklichen Verteilungskämpfe finden woanders statt. Von Edv

Kaum vorstellbar, dass ein Abkommen [Transatlantic Trade and Investment Partnership, TTIP] zwischen befreundeten Staaten, welches im Grunde ja immer positiv zu bewerten ist, so kontrovers diskutiert werden muss. Gegen unsere europäische Kolonie USA können wir ja nichts einzuwenden haben, das wäre, als ob wir uns selbst nicht mögen täten, als ob wir in den 10er Jahren nicht auf Selfies stehen würden. Also ist grundsätzlich davon auszugehen, dass wir der USA – Gesellschaftsorganisation, Gesetzgebungen, Bevölkerung, Kultur, Traditionen – sowieso mit offenen Armen gegenüberstehen. Nur geht es beim TTIP jetzt über die Wirtschaftshoheit für die kommenden Jahrzehnte/Jahrhunderte. Die USA ist von Europa abhängig, und sie geht solche weichenstellende Erneuerungen mit militärischer Strategie vor: konkretes Zu-/Vorschlagen, hinter verschlossenen Türen dealen, Leute bestechen, Konzessionen machen, den Clown spielen, Druck ausüben, Lobbyarbeit ausdehnen, mit Gewalt durchführen. TTIP ist ein Handelskrieg, der weiterhin den Wettkampf gegen den Rest der Welt zum Ziel hat. Dafür brauchen wir die größtmöglichen Vereinbarungen, egal wer zum Schluss dafür bezahlen muss. Da dieses Abkommen nur ein weiterer Schritt in der Menschheitsgeschichte sein wird, ist davon auszugehen, dass der Plan ja nur ein World Wide Trade and Investment Partnership/WWTIP sein kann. Und genau diesen Vorschlag sollten wir jetzt und in den nächsten Jahren ausarbeiten, um eine globale Wirtschafts- und Handelsgerechtigkeit für alle Menschen als Ziel ausgeben zu können.

TTIP Wikipedia -> Click
Alles über TTIP, Der Spiegel -> Click
TTIP Heise -> Click
TIPP Compact -> Click
TTIP WirtschaftsWoche -> Click
TTIP BDI -> Click

C4 on Facebook

1. Januar 2016

C4 on FB.

Ton Steine Scherben Party

30. November 2015
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Ein Abend rund um die Band „Ton Steine Scherben“.

Saturday, 28th November 2015 at 20:00 o´clock
at Drugstore, Potsdamer Strasse 180, 10827 Schöneberg
Berlin, Germany

Gedanken zur Bundesliga Saison 2015/2016

1. August 2015

Gedanken zur Bundesliga Saison 2015/2016. Geschrieben von Edv

+++ wenn ich einen Spieler oder Trainer „Gas geben“ reden höre, ist der für mich als Proll tot, dümmer geht’s ja wohl nimmer! Dieses nichtssagende und affige „Gas geben“, hat denen noch niemand klar gemacht, als hätten wir noch nicht genug Gas in unserer Republik gehabt… weiter…

Kalbsleber und Himbeerbrand

15. Juli 2015
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Fast ein Jahr ist vergangen, nach der ersten Restaurantkritik auf dem C4 Blog. Im Sinne der Entstehung der Welt war es nur ein kurzes Durchatmen, dafür ging es in die Walachei, aus der Sicht eines aktuellen Berliner Szenegängers, ins tiefste Charlottenburg zum Stuttgarter Platz. Geschrieben von Thomas Götz von Aust

Du musst die Buletten probieren. Als auch noch das Westberliner Gesicht des rbb Ulli Zelle auf der Homepage des Gasthaus Lentz lamojierte, dass nicht mehr der bürgerliche Hotspot hier in Charlottenburg, sondern sich im schicken Mitte und den anderen östlichen Szenebezirken abspiele, liess mich Berliner Spiessigkeit in Reinform erwarten: dunkle Ganzholzvertäfelung, fetttriefendes Essen und eine Bedienung namens Biggi, die jeden Wunsch von der Speisekarte mit „Ist aus“ quittiert. weiter…

Dreckiges Gelb und Mandarinenbäume

10. Juni 2015
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HAGEMEISTER’S HEFT ist eine halbjährlich erscheinende Literaturzeitschrift mit Geschichten über Arbeit und ihre Vermeidung von C. Hagemeister. Redakteure sind der Linguist Thomas Goldstrasz und der Übersetzer Nick Grindell, für die Gestaltung ist der Künstler und Grafiker Roger Frank verantwortlich.

Passend zu Hagemeisters platzsparender Kleinst-Epik sowie der ihr inhärenten arbeitskritischen Haltung umfasst das Heft lediglich acht Seiten. Als echtes Groschenheft ist es zum symbolischen Stückpreis von 10 Cent zu haben. weiter…

Kein Mensch kann sich die Welt Untertan machen

17. Januar 2015
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„In Beziehung zu den Vorkommnissen in Paris [Hebdo Charlie] und Dresden [Pegida] liegt das Problem anderswo, und das ist eher bei uns, denn kein Mensch kann sich die Welt Untertan machen. Es wäre an der Zeit dies mal zu durchdenken – und den Wettbewerb aufzugeben.“ Einwürfe, gefunden in der digitalen Welt, von nurSchrec!

… aber A: War das nicht immer schon so mit den „Herr“schenden, B: ist die dauernde Politikerschelte nicht kontraproduktiv im Sinne von „man versäumt dabei selbst zu intervenieren“, und anstatt nur zu schimpfen die Politiker in die Pflicht zu nehmen? C: Ist die Energieverschwendung der dauernden Medien- und Politikerschelte nicht am wirklichen Leben und Wirtschaften vorbei? D: Sind nicht die Politiker und Journalisten genauso fehlbar und „machtlos“ wie alle anderen? weiter…

30 Jahre Ex’n’Pop

1. Oktober 2014
30 Jahre Ex'n'Pop

30 Jahre Ex'n'Pop

Kino, Literatur, Performance, Einlass 21:00Uhr, Beginn 22:00Uhr
Konzerte Einlass 21:00Uhr, Beginn ab 22:00, Hauptbands ab 23:00Uhr
Partys Einlass 22:00Uhr, Westbam Beginn 23:00Uhr, Motte Beginn 24:00Uhr

Mit 1.10.2014 Underground ’80 – Berlin/NY“. Von Christoph Dreher, Co-Realisatorin Ellen El Malki, der Regisseur ist anwesend. Danach DJ Champ (80s/90s).

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Don 2.10.2014 Archäologie Westberlin Wolfgang Müller (Die Tödliche Doris) mit Thomas P. (Mauerstadtmusik) & Susanna Tutapanna (Raritäten aus den 80ern).

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Fre 3.10.2014 Nikaya (Alternative, Rock)/ Mystery Art Orchestra (Alternative, Neo-Psychedelia, Post-Wave), Doc Schoko (Krautblues) und DJ Bettibobikepunk (60´s, Beat, Garage, Psychodelic, Rock).

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„F’Hain Soups“ and „Gloomy Posture“

5. September 2014

The brandnew songs of Nikaya!

F’Hain Soups

Diese Musik ist ein Freund von nicht begreifbaren Gegensätzen. Der Song hat eine gute Energie, positive Vibes, vielleicht eine gewisse Art von Coolness. Und das, obwohl er doch „nur“ ein kitschiger Love Song ist.

Nikaya, Photo © Sebastian Mayer, AEIOU, Berlin, 2014.

Nikaya, Photo © Sebastian Mayer, AEIOU, Berlin, 2014.

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Gloomy Posture

Diesem Song unterliegt die Vorstellung, nie die Neugierde zu verlieren, ein ungesättigtes Interesse am Leben und eine spürbare Leichtigkeit des Seins zu bewahren.

Nikaya, Photo © Sebastian Mayer, AEIOU, Berlin, 2014.

Nikaya, Photo © Sebastian Mayer, AEIOU, Berlin, 2014.

Ein Schnitzel, oder der heißeste Tag des Jahres

2. August 2014

Juni 2014, ein heißer Sommer. Wasser, Hängematte, Schatten, Nixtun. Die halbverwaiste großstädtische Indoor-Gastronomie träumte davon. Für eine erste Restaurantkritik ging es ins Neffes, die damit werben sich „vom hauseigenen Geschmack ihrer internationalen Speisen und Getränken zu überzeugen“. Für den C4 Blog genau das Richtige, einen knallharten Hund von der Leine zu lassen. Geschrieben von Thomas Götz von Aust

Einen Restaurantkritiker stellte ich mir so vor, in der Manier eines durchgeknallten Louis de Funes-Films, wo ein gefürchteter Kritiker mit angeklebten Bart ein Restaurant betritt, er aber seiner Tarnung erkannt und am Ende bei einer Weinverkostung über kulinarische Schlampigkeit siegt.

Aber nein. Da ich mein eigener professioneller Restaurantkritiker bin, verzichtete ich auf eine Kostümierung. Und weil ich eben kein Profi bin, ging ich in meiner Speiseauswahl im „Neffes“ nach dem Kriterium „was kennst du am besten, weil bisher am häufigsten gegessen“, vor. Ansonsten war die Karte ein Mix aus Gegrilltem und Pasta, sowie einer Wochen- und Frühstückskarte.

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