Tacheles Parade 2011

12. Juli 2011
Tacheles Parade, Berlin, 2011

Tacheles Parade, Berlin, 2011

Die erste Tacheles Parade 2011 führte über zwei Wege zum Berliner Roten Rathaus: 1. von Kreuzberg - Friedrichstrasse - Neptunbrunnen und 2. Oranienburger - Rotes Rathaus. Ziel ist, den ideenlosen wirkenden Oberbürgermeister Klaus Wowereit an den Verhandlungstisch zu bewegen. Von Edv

Die Musik war gut. Das Wetter auch. Das Anliegen wichtig. Rund 800 Demonstrationsteilnehmer marschierten in bester Laune unter dem Motto “Keine Sommerpause - Geschichte wird gemacht” durch halb Berlin. Klaus Wowereit und seine Pläne, in Berlin Privatinvestoren und Spekulanten jeden Kauf von landeigenen Grundstücken zu ermöglichen, zwingt immer mehr Berlinerinnen und Berliner auf die Strasse. weiter…

Frauen spielen Fußball

7. Juli 2011

Neuseeländerinnen

Exotische Neuseeländerinnen, Foto: kicker online.

Amüsant, was die Kombination von Frauen und Fußball hierzulande für Kommentare erzeugt. Im Folgeden einige Beobachtungen zur Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland. Von Edv

Das oben gezeigte Foto (picture allianz, kicker online) hat mein Fass zum Überlaufen gebracht. Dabei ist es keine Provokation, dass Frauen Fußball spielen oder dabei wie hormongesteuerte Wesen (siehe die für Australien spielende Miss Vanna) aussehen. Erst recht nicht, dass sie sich in Deutschland als “Tussi” vermarkten (siehe Miss Bajramaj). Darunter leidet höchstens der Frauenfußball selber, eine Gattung des international beliebten Ballsportes. Allerdings ist es vielleicht auch alles nur eine Bereicherung für den Sport. weiter…

Auf USA reduzieren

2. Juli 2011

“Sage bitte nie wieder Amerika, wenn du die USA meinst, weil Amerika ein ganzer Kontinent ist, und aus Nord- und Südamerika besteht.” Von Ilia Castellanos

Wenn die Land-Besatzer aus Nordamerika, die USA, sich Amerika nennt, so ist es nicht korrekt. Dieses Land der Imperialisten muss mit seinem eigenen Namen definiert werden, als ersten Schritt eines weltweiten Verständnisses darüber, welchen Wert diese kapitalistische Kolonie in unserer Welt überhaupt hat.

“Unsere” Werte?

2. Mai 2011

“Heute ist der Tag der Werte des Westens”, sagt Mama Marva am Montag, den 2. Mai 2011… und das sagen die von uns gewählten Machthabern zum Auftragsmord von ObL: Tagesschau

Zwangsversteigerung geplatzt

5. April 2011
Versteigerung-Tacheles5493-web.jpg

Die Zwangsversteigerung des Kunsthauses Tacheles endete am Montag 4. April 2011 in einer Farce: eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung, wurde die Veranstaltung durch die HSH Nordbank per Fax zurückgezogen. Von EdV

Vermutet wird eine Bestechungssumme von 1 Million Euro an die gastronomischen Betreiber der Kneipe, Kino und Studio 54. Die Betreiber übergaben heute die Schlüssel an den Grundstückeigentümer.

Nun gilt die Solidarität den Künstlern und Organisatoren im Haus, und es gilt die Veranstaltungen zu besuchen.

Artmob in Berlin

29. März 2011

Artmob by Tacheles

Artmob in Berlin, in front of Spreedreieck, Berlin 2011. Photos © Kerstin Jasinszczak.

CD out now! CD out nachher!

10. Februar 2011

NIKAYA, CD CoverNikaya produziert eine CD. Sie wird am Sonntag, den 20. Februar 2011 in Berlin präsentiert und einen Tag zuvor - am Samstag 19.02.2011 - bereits in Brandenburg an der Havel (Text später). Infos unter nikaya.org

Free Fight Champion aus der Berliner Kunstszene

10. Februar 2011

Marva, Free Fight ChampionMarva H. Kuebler schaffte in einem packenden Kampf über fünf Runden den Deutschen Meistertitel im Free Fight. Als es für ihn nach einem Punktsieg aussah, erreichte der Berliner Bildhauer, Performer und Musiker sein Ziel: Submission des Gegners. Free Fights Deutscher Meister 2010 im Weltergewicht ist das beeindruckende Gegenteil vom “Schläger im Käfig”, der durch Kreativität und Kraft seine Gegner vor Aufgaben stellt, die durch Schlagkraft oder Gewalt nicht zu lösen sind. Von Edv

(Bericht folgt)

Kur(z) Bericht(e) 016

8. Februar 2011

Hier wird über einen Zwangsurlaub in Bad Salzuflen geschrieben, zwar ein nettes Städtchen, aber das keiner besuchen würde, wenn nicht die Krankenkasse manchen dazu zwingen würde. Von Patientin 007

Im Eingangsbereich türmt sich das Gepäck der Nachhause-Fahrer und der Neu-Ankömmlinge, emsiges Treiben, Frauen werden von ihren Männern abgeholt, Männer von ihren Söhnen, Singles und auch andere verabschieden sich von ihren Schatten, versprechen sich bald wieder zu treffen, auch stille Tränen werden sichtbar, einige warten auf ihr Taxi zum Zug. Oberarztvisiten für die nächsten Fälligen sind angeordnet. Lockere Gespräche ohne Tiefe, komplizierte Fälle gibt es hoffentlich nicht. Nach 10 min ist alles vorbei.

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Kur(z) Bericht(e) 015

8. Februar 2011

Hier wird über einen Zwangsurlaub in Bad Salzuflen geschrieben, zwar ein nettes Städtchen, aber das keiner besuchen würde, wenn nicht die Krankenkasse manchen dazu zwingen würde. Von Patientin 007

Meine codierten Klebeteilchen nehmen stetig ab, man bin ich fleißig. Wir rennen dieses mal mit einem Meter langen Plastikstöcken durch das Wasser, schön unter dem Wasser bleiben, und schwitzen, hoffentlich kann ich zum Mittag noch den Löffel halten.

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