{"id":3284,"date":"2025-02-15T09:16:16","date_gmt":"2025-02-15T08:16:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cc4.de\/blog\/?p=3284"},"modified":"2025-03-25T09:20:33","modified_gmt":"2025-03-25T08:20:33","slug":"a100-wir-fangen-schon-einmal-damit-an-oder-die-aufloesung-eines-berlinerisch-gordischen-knotens-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cc4.de\/blog\/2025\/02\/kunst\/a100-wir-fangen-schon-einmal-damit-an-oder-die-aufloesung-eines-berlinerisch-gordischen-knotens-2","title":{"rendered":"A100 | Wir fangen schon einmal damit an oder die Aufl\u00f6sung eines berlinerisch-gordischen Knotens"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong>A100<br \/>\n<\/strong>Wir fangen schon einmal damit an oder die Aufl\u00f6sung eines berlinerisch-gordischen Knotens<br \/>\nKuratiert von Ilia Castellanos<\/p>\n<p>\u00dcber allem thront die Lebenslust<br \/>\n<strong>Peter Schlangenbader<br \/>\n<\/strong>Ein Pionier in der Malerei<\/p>\n<div id=\"attachment_3305\" style=\"width: 224px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3305\" class=\"size-medium wp-image-3305\" src=\"https:\/\/www.cc4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/A100-Motiv-1-214x300.jpg\" alt=\"\" width=\"214\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.cc4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/A100-Motiv-1-214x300.jpg 214w, https:\/\/www.cc4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/A100-Motiv-1.jpg 606w\" sizes=\"auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px\" \/><p id=\"caption-attachment-3305\" class=\"wp-caption-text\">Peter Schlangenbader, &#8222;Melancholie&#8220;, 2023, \u00d6lfarbe auf Leinen, 70 x 50 cm, Foto \u00a9 Kerstin Jasinszczak.<\/p><\/div>\n<p>Sein Lieblingsmedium bleibt \u00d6lfarbe auf Leinen, der an der Universit\u00e4t der K\u00fcnste Berlin bei Prof. Martin Engelmann ausgebildete Meistersch\u00fcler Peter Schlangenbader (*1953) ist klassisch veranlagt. Seine Motive sind K\u00f6pfe, Philosophen und Frauen, Sch\u00e4del und Au\u00dferirdische. Seine expressive Bildsprache zeichnet sich durch eine aktiv meisterliche Farbgebung aus und verbindet dadurch in seinem Werk die Berliner Tradition der Heftigen Malerei und der kontinuierlichen Rebellion einer Gro\u00dfstadt.<\/p>\n<p>Der renommierte Kunstkritiker Heinz Ohff bezeichnete Peter Schlangenbader 1980 als den \u201eersten Punkmaler Deutschlands, der an die \u00d6ffentlichkeit tritt\u201c. Diese kunsthistorisch signifikative Aussage verweist auf eine bedeutsame Verschiebung in der Bildenden Kunst: Schlangenbader \u00fcberf\u00fchrte die spontane, rohe, schonungslose und subversive Energie der Punkbewegung aus Musik und Mode in die Bildende Kunst und \u00f6ffnete durch seine Haltung neue Wege zwischen diesen Szenen.<\/p>\n<p>In Schlangenbaders Bildern ist die Poetik der vitalen Farbigkeit tief vom Leben ergriffen, eine Kunst, die sowohl den inneren Raum des K\u00fcnstlers als auch den des Betrachters einnimmt und anregt. Seine Bilder repr\u00e4sentieren ein menschliches Empfinden, die sich in den Gef\u00fchlen von Neugierde, Angst, Zweifel und Verspieltheit manifestieren und die Verkn\u00fcpfung von Liebe und Verg\u00e4nglichkeit thematisiert. \u00dcber allem thront die Lebenslust, die seine Kunst relevant macht.<\/p>\n<p>Seit 45 Jahren arbeitet Peter Schlangenbader an der Leinwand, davon seit 40 Jahren in Friedenau, Berlin, im ehemaligen Haus des Expressionisten Karl Schmitt-Rottluff. Mehr als zweihundert Einzel- und Gruppenausstellungen stehen in seiner Vita, im Atelier befinden sich hunderte Bilder und tausende Zeichnungen. Sein Hauptwerk gilt als abgeschlossen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>A100 Wir fangen schon einmal damit an oder die Aufl\u00f6sung eines berlinerisch-gordischen Knotens [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":126,"featured_media":3305,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[871,175,788,872,802,546,349,800,405],"class_list":["post-3284","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kunst","tag-a100","tag-c4","tag-c4-artlabel","tag-contemporary-art","tag-heftige-malerei","tag-ilia-castellanos","tag-kunst-aus-berlin","tag-peter-schlangenbader","tag-zeitgenossische-kunst"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.cc4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/A100-Motiv-1.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.cc4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3284","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.cc4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.cc4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cc4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/126"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cc4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3284"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.cc4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3284\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3307,"href":"https:\/\/www.cc4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3284\/revisions\/3307"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cc4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3305"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.cc4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3284"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cc4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3284"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cc4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3284"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}