Archiv der Kategorie 'Kultur'

Pedro Boese

Freitag, den 23. April 2021

DISTRICT 8 präsentiert am Samstag, den 8. Mai 2021 “Joe”, ein Bildobjekt von Pedro Boese. Das 12-teilige Kunstwerk von 2013 besteht aus 40 x 40 cm MDF-Platten, Kunstharzlack und misst als Version I 200 x 120 cm.

Formaler Ausgangspunkt von Pedro Boeses Arbeiten ist der Kreis, ein universelles Symbol in fast allen Kulturen der Welt für die Unendlichkeit, der Kreis hat kein Anfang und hat kein Ende, er symbolisiert das Vollkommene. Diesen Anspruch verlagert Pedro Boese ins Ästhetische, zelebriert die geometrische Form als Wiederholung und lässt sie in konträren Farben miteinander kommunizieren. Doch alles Schöne bekommt auch bei Boese seinen Riss, im Falle der Arbeit “Joe” sind es geometrische Formen die plötzlich fehlen könnten oder an ihren Enden unregelmäßig zerbrechen.

Pedro Boese, Joe Version I, 2013
Pedro Boese, Joe Version I, 2013

PEDRO BOESE
Pedro Boese ist Beira, Mosambik, 1972 geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte Malerei und Tiefdruck an der Maastricht Academy of Fine Arts and Design in den Niederlanden und setzte sein Studium am Institut für Kunst im Kontext der Universität der Bildenden Künste in Berlin fort. Von 2018 bis 2019 war er als Lehrbeauftragter für Tiefdruck an der Kunsthochschule Weissensee in Berlin tätig und hat dort seit 2019 die künstlerische Werkstattlehre im Bereich Tiefdruck inne.

Boese hat an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland teilgenommen. Seine Werke befinden sich in mehreren öffentlichen Sammlungen wie im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, der Grafischen Sammlung des Museums Folkwang, Essen; im Kupferstichkabinett im Kunstmuseum Basel, CH; in der Sammlung Bosch Rexroth AG, Lohr am Main; in der Sammlung DONG, Kopenhagen, DK, sowie im Kunst- und Kulturzentrum Ponte de Sor, PT.

Seine kommende Ausstellung mit Aquatintas findet am 21. Mai 2021 im Kunsthandel Uekermann statt.

Peter Schlangenbader

Freitag, den 23. April 2021

DISTRICT 8 präsentiert am Donnerstag, den 5. Mai 2021 das großformatige Bild “Brut Interstellar Elegant”, 2014, 200 x 250 cm, Öl auf Nessel von Peter Schlangenbader. Dieses Bild zeigt einen Teil des Schlangenbader-Universums, die gesellschaftliche Veränderung durch den immer umfassender werdenden Einfluss der künstlichen Intelligenz, der Robot-Technik, dem Cyberspace, sowie der Fusion mit interstellaren Lebensformen.

Peter Schlangenbader wird zu den Vertretern der Berliner Heftigen Malerei, wie die der Neuen Wilden, gezählt.

“Brut Interstellar Elegant”, 2014, 200 x 250 cm, Öl auf Nessel.
Foto: Hermann Ebling.

PETER SCHLANGENBADER
1953 in Berlin geboren, lebt und arbeitet in Berlin, 2013 Begründer der Künstlergruppe BRUT INTERSTELLAR, 2011 Mitbegründer des Künstlerkonglomerats “Trockenübung”, 2010 Begründer und Kurator der AKTionale, Das Nackte Sein, 2006 Preisträger des VBK Kunstpreises “Benninghauspreis”, 2004 Gründung der Künstlergruppe “Die 5. Ecke”, 2003 Gründung der Künstlergruppe “Schwarzmalerei”, 2002 Mitglied im Verein Berliner Künstler (VBK), 1995 Schlagzeuger u. Sänger der Experimental-Gruppe “Schlachtvieh”, 1992 Gründung der Rockband “Eisenstein” mit Heinz Brandenburg u. Lothar Maertins, 1991 Musikprojekt “Dr. Note” mit Uwe Temme, 1990 Mitglied der Kalendergruppe “12 Monate 12 Originale”, 1976-82 Studium an der HdK Berlin, Meisterschüler von Prof. Engelman, 1972-75 Ausbildung in der KPM zum Porzellanmaler

Das Konzept BRUT INTERSTELLAR
Es setzt sich mit der Weiterentwicklung der Menschheit auseinander. […] Die zukünftige Kultur wird eine culture-clash Revolution sein, eine Mischung aus Irdisch und Außerirdisch, die in sämtlichen Lebensbereichen eine extreme Veränderung und Bereicherung mit sich führt. Sozialphilosophisch, sprachlich, musikalisch, technisch; alle künstlerischen Bereiche werden, was das Wort, die Bedeutung und Tragweite von „KULT“ betrifft, eine Häutung durchleben, die vom heutigen Stand nur mit viel Fanasie, verbunden mit Mut, annähernd vorstellbar ist. Ich erarbeite mir meine Bildmotive über lange Zeiträume, denn obwohl sie sehr spontan-expressiv wirken, sind sie von mir vielfach übermalt worden, wobei die unterschiedlichen Farbschichten teilweise geheimnisvoll magisch durchschimmern. Es sind Wesen im Übergang, Mischmenschen, teilweise schon inner- oder äußerlich umgewandelt, um interstellar zu überleben.“

Sebastian Mayer

Freitag, den 23. April 2021

DISTRICT 8 präsentiert am Mittwoch, den 5. Mai 2021 zwei Fotografien von Sebastian Mayer. “Iggy Pop in Rio de Janeiro”, 2005, 80 x 120 cm, Auflage 12 und “Nakameguro”, Tokyo, 27. Oktober 2013, 80 x 120 cm, Auflage 12. Um den Fotografen Sebastian Mayer zu verstehen, gehören die Substantive Philosopie, Spieltrieb, Künstler und Pop-Art dazu. Seine kleine, aber hochspezialisierte Community aus Fotografen, Künstlern und Musikern ist weltweit verstreut – Tokio, Rio, London, New York – und doch eng beieinander: Sebastian Mayer ist ein Digital-Native und kann (noch) als nichtkommerzielle Alternative zwischen Daniel Josefsohn und Andreas Gursky betrachtet werden.

“Iggy Pop in Rio de Janeiro, 2005”, 2020, 80 x 120 cm.
“Nakameguro 27, Oktober 2013, Tokyo”, 2021, 80 x 120 cm.

Beide Bilder sind mit Ahornholz, anthrazit, nach Vorstellung des Künstlers handgefertigt eingerahmt. Pigment auf Hahnemühle 308 g, Archiv Qualität. Auflage 12.

SEBASTIAN MAYER
Sebastian Mayer ist bildender Künstler und Fotograf. Er wurde 1973 in Deutschland geboren. Erste künstlerische Erfahrungen sammelte er ab dem 12. Lebensjahr in der Fotografie, gefolgt von Berufen als Comiczeichner, Grafiker, Illustrator, Siebdrucker und Maler. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Publikationen und Ausstellungen gezeigt.

Sebastian Mayer hat ausserdem als Musiker in mehreren Bands und Solo-Projekten gespielt (Minitchév, Disz/Play, Ladytron). 1999 schloss er sein Studium mit dem Diplom in Medienkunst an der vom Bauhaus geprägten bildo akademie berlin mit den Schwerpunkten Analoge Fotografie, Digitale Produktion und Medientheorie sowie Gestalt-Theorie ab.

Seine berufliche Laufbahn als Fotograf mit den Schwerpunkten Portrait und Architektur umfasst unter anderem Veröffentlichungen in der New York Times, Dazed and Confused, Spex Magazin, Pen International, The Observer und Leica Fotografie International sowie Aufträge für Kunden wie ERCO, Freitag Japan, Espace Louis Vuitton Tokyo, BMW und Lotus Cars.

Sebastian Mayer hat unter anderem die Musiker Ryuichi Sakamoto, Yamataka Eye, Iggy Pop, Peaches und King Krule fotografiert und neben weiteren mit den Künstlern Carsten Nicolai, Dirk Bell, Daniel Josefsohn, The Otolith Group kollaboriert.

Nach 15 Jahren Studium und Arbeit in Berlin ging er 2005 nach Liverpool und London, dann nach Rio de Janeiro, über New York nach Japan (Tokyo und Kyoto), wo er 7 Jahre lebte. Im Jahr 2014 zog er zurück in seine Heimat Deutschland, wo er derzeit in Berlin und Zürich lebt und arbeitet.

 

IGGY POP © Sebastian Mayer

Samstag, den 24. August 2019

IGGY POP, Rio den Janeiro, 2005.

Photo by Sebastian Mayer, Rio de Janeiro, 2005.
Remastered from the original negative in Berlin, 2019.

Größe: 120 x 80 cm

Pigment auf Hahnemühle 315 g
Handgefertigter Rahmen aus gebeiztem Ahornholz
Museumsglas

Auflage: 12

Preis auf Anfrage

Business Wall

Dienstag, den 9. April 2019

C4 erhält die Gelegenheit, Kunstwerke an einer 3,35 m x 5,75 m Geschäftswand, der Business Wall, zu präsentieren. Die Business Wall ist nicht öffentlich, aber der Besuch nach Anfrage möglich. Diese wird in unregelmäßigen regelmäßigen Abständen mit Kunstwerken neu bestückt. Der Rhythmus hängt stark vom Interesse der Käufer, Sammler und Galeristen ab, welche die Kunstwerke erwerben und somit auf der Business Wall wieder Platz für Neues schaffen. Das Projekt konzentriert sich auf etablierte Künstler aus Berlin, die auf dem Kunstmarkt derzeit kein großes kommerzielles Interesse wecken, aber durch den Verkauf die Kontinuität ihres Schaffens bewahren sollen. Geplant wird für ein Jahr.

C4 Business Wall

Freitag, den 1. März 2019

Coming soon.

Business Wall

48 Stunden Weihnachten

Montag, den 24. Dezember 2018

Wir wünschen besinnliche Stunden und werden uns an Weihnachten 48 Stunden Zeit nehmen, um an Familie, Freunde und Bekanntschaften zu denken. Unsere Toten sind Teil unseres Lebens.

Die Nussknackerin, Weihnachten 2018

No Tourist Zone

Mittwoch, den 22. August 2018

No Tourist 1989

 

Die Zahl 1989 stellt das Jahr des Berliner Mauerfalles
dar, die Zeitspanne bis 2089 bildet die 100 Jahre
möglicher Existenz ab [zwinkersmiley] und ist zugleich
eine Referenz auf das literarische Jahrhundertwerk von
Gabriel García Marquez „100 Jahre Einsamkeit“.

WM 2018 Russland

Sonntag, den 15. Juli 2018

Eine kurze Reise zu den Gruppenspielen nach Russland
von Kerstin Jasinszczak und Ilia Castellanos

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Motivation war unter anderen die Berichterstattung der Deutschen und Internationalen Medien der letzten Jahrzehnte gegenüber Russland [Russische Föderation] und dessen oftmals unzureichend vermittelte Geschichte. Diese Reise hätte eine Bestätigung der „allgemeinen Berichterstattung“ werden können, jedoch sie wurde es nicht.

Es wurde eine außergewöhnliche Reise, nicht nur wegen deren Gruppencharakter – und dem jederzeit abrufbaren fußballerischen Sachverstand der Teilnehmer – sondern auch durch die freundliche, aufgeschlossene und zum großen Teil vertraute Kultur der russischen Großstadtmenschen.

Bericht: WM 2018 Russland

Sammlung VBK, Aktionale 2018|002

Freitag, den 18. Mai 2018

Empfehlung von 10 Bildern aus Berlin.

Eskild Beck – „Astronaut“, 2017

Eskild Beck – „Astronaut“, 2017