Flotter Dreier

Neue Arbeit von Petra Tödter.

„Flotter Dreier“, 2022, Sperrholz, Pigment, Acryllack, 23 x 42 x 8,5 cm.

Petra. Tödter, „Flotter Dreier“, 2022, Sperrholz, Acryllack, Pigment, 23 x 42 x 8,5 cm.
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Petra Tödter erneut nominiert

Zum sechsten Mal schreibt die kunsthalle messmer den André Evard-Preis für konkret-konstruktive Kunst aus und organisiert mit den Nominierten vom 3.12.2021 bis zum 27.02.2022 eine Ausstellung. Dieser Preis ist dem Schweizer Künstler André Evard (1876–1972) gewidmet und richtet sich an all jene zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstler, die sich ebenfalls der konstruktiv-konkreten Kunst verpflichtet haben. Mittendrin: „imiistschuld“.

Kunsthalle Messmer, Riegel am Kaiserstuhl, D-Land. Foto © Petra Tödter.

Auf jedem einzelnen Objekt des Vierteilers „imiistschuld“ aus dem Jahr 2020 [86,5 x 104 x 18,5 cm] wechseln sich mehrfarbige, vollflächig bemalte und einfarbige Flächen ab. Dabei zieht sich jede dieser leuchtenden und alternierenden Farbe in die Muster hinein und springt zugleich auf die anderen geometrischen Objekte über. Farbe wird rhythmisch durchdekliniert, die Größe der Werkkörper variiert. Der humorvolle und heitere Ansatz in den Arbeiten Tödters zeigt sich ebenfalls in den Titeln. In diesem Fall: imiistschuld. Ist er ja auch, ganz konkret. Materialien: Finnpappe, Acryllack, Pigment.

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SUPERmercado

Auf Einladung von Mario Bermel konnten für die Gruppenausstellung „SUPERmercado“ fünf KünstlerInnen vermittelt werden. Rainer Fetting, Georg Haubrich, Pico Risto, Peter Schlangenbader und Petra Tödter stellten für die Galerie Bermel von Luxburg insgesamt 17 Kunstwerke zur Verfügung.

FETTING, Rainer – Malerei, Radierungen
Radierung, Auflage 10, Ex. 8/10, 1984, gerahmt (Eiche) mit Museumsglas.

Rainer Fetting, „Wolf“, 1984.

HAUBRICH, Georg – Konkrete Kunst, Geometrie
4 x klein, bunt, um das Thema Plastik und Umwelt nicht zu vergessen.

PICO RISTO – Fotografie, 70er Jahre, Ibiza
3 x Art Prints, Bora Bora, New York (The Toy), Yves Saint Laurent & Ginger R., Auflage jeweils 5 Exemplare, 30 x 40 cm, Preis 500,00 Euro inkl. MwSt.

Pico Risto, „Yves Saint Laurent & Ginger R.“, Paris, 1981.

SCHLANGENBADER, Peter – Malerei, Berliner Heftige Malerei
Kopf an Kopf, 50 x 40 cm mit eigenem Gedicht (VÖ Gedichtbuch), Öl auf Leinwand, Blattgold.

TÖDTER, Petra – Konkrete Kunst, Objekte
„Regine“, 31 x 19 x 11,5 cm, 2007, 1.100,00 Euro und die Objektgruppe „Not Serial Mom Any More“, 2019, 4.500,00 Euro.

Petra Tödter, „Not Serial Mom Any More“, 2019.

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„Brut Interstellar Elegant“

Von 1972 bis 1975 absolvierte Peter Schlangenbader eine Ausbildung in der Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin zum Porzellanmaler. Nach seiner Lehrzeit studierte er von 1976 bis 1982 Freie Malerei an der HdK Berlin und wurde Meisterschüler bei Martin Engelman. Beeinflusst durch die Kunstszene der »Neuen Wilden« um Rainer Fetting, Helmut Middendorf, Elvira Bach, Karl Horst Hödicke und Walter Stöhrer hatte er Anfang der 80er Jahre sein „Coming-Out als Vertreter der Berliner Heftigen Malerei“.[Quelle: Wikipedia]

Ilia Castellanos, „Brut Interstellar Elegant“ von Peter Schlangenbader, 2021. Foto © Kerstin Jasinszczak

Schlangenbaders Konzept Brut Interstellar setzt sich mit der Weiterentwicklung der Menschheit auseinander. Dementsprechend zeigt das Bild „Brut Interstellar Elegant“ die gesellschaftliche Veränderung durch den immer umfassender werdenden Einfluss der künstlichen Intelligenz, der Robot-Technik, dem Cyberspace, sowie der Fusion mit interstellaren Lebensformen.

Peter Schlangenbader. „Brut Interstellar Elegant“, 2014.

Größe 2,00 x 2,50 Meter, Technik Öl auf Leinwand
Foto Hermann Ebling, Bildbearbeitung Evelyn Weissberg
Edition Friedenauer Brücke

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C4 präsentiert Sig Waller

Die außergewöhnliche und eigenwillige Malerin Sig Waller, Swansea, Wales, kommt nach rund 15 Jahren zurück nach Berlin, Sig Waller wohnte im aufregenden Berlin Mitte der 90er bis Mitte der 00er Jahre.

Ausstellungsansicht, Galerie Z22: „In Every Dream Home A Heartache“, © C4, 2021.

Sig Waller, „My Valentine“, 2018.

Es gibt keinen Künstler/keine Künstlerin in der Stadt, die seit ihrem Weggang ihren – durch Pop verklausurierten Tiefsinn und mit Humor besetzten – Platz einnehmen konnte. Ihr Hang zum Schönen vernebelt soziale Abgründe, in denen die Frau den zentralen Platz einnimmt und der Mann durch Abwesenheit glänzt. Lustig kann sich Waller trotzdem über beide Geschlechterrollen machen.

Auf einer anderen Seite gehört Sig Waller zu den Künstlerinnen, die tief aus der Kunstgeschichte schöpfen. So ist James Ensor (1860 – 1949, Belgien), einer ihrer musealen Inspirationsquellen, in den heutigen Rezensionen und Bildbesprechungen des Feuilletons nicht immer von Sig Wallers Bildanalyse zu unterscheiden.

Sig Waller, „Sunday Morning“, 2018.

Ausstellungsansicht, Galerie Z22: „In Every Dream Home A Heartache“, © C4, 2021.

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